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Kooperation OstSinn - Raum für mehr
13.04.2015

Mit "OstSinn - Raum für mehr" haben wir einen tollen Partner gefunden, um unsere Karte der Zukunft auch in der Ostschweiz weiter zu zeichnen. OstSinn lancierte vor kurzem ihre neue Online-Plattform auf der, ähnlich der Zukunftswerkstatt, zukunftsfähige Projekte eingetragen werden können. Die Projekte der Plattformen werden in Zukunft automatisch ausgetauscht und es sollen weitere Standorte entstehen, sodass unsere Karte weiter wachsen kann.

Ausflug Bregenz
06.03.2015

Gemeinsam unternahmen wir einen Ausflug zu verschiedenen Initiativen in Bregenz, die aufzeigen, wie die «Ökonomie des Teilens» in der Praxis gelebt wird. Das «Büro für Zukunftsfragen» ist eine bereichsübergreifende Stabsstelle, welche Prozesse begleitet, z.B. zur Förderung der Bürgerbeteiligung. Konkret werden positive Zukunftsbilder kreiert, die Eigenverantwortung gestärkt und Vertrauen durch soziale Beziehungen geschaffen.
 
Die «Tankstelle Bregenz» stellt einen Freiraum in der Stadt ohne Konsumzwang dar. Einnahmen werden einzig über freie Spenden generiert, alle Arbeit wird auf Freiwilligenbasis geleistet. Der Raum wird durch Konzerte, Deutschkurse, Mittagessen etc. bespielt. Bei der «Talente»-Währung, welche seit 18 Jahren existiert, steht die Idee eines geldlosen Tausches im Vordergrund. So werden persönliche Fähigkeiten und regionales Wirtschaften gefördert.

Filmabend "Seed Warriors"
18.02.2015

Am Mittwoch fand der erste Filmabend in diesem Jahr in Kooperation mit dem Filmclub im Takino statt. Der Film "Seed Warriors" zeigte voller Spannung den weltweit grössten Tresor für Saatgut im norwegischen Svalbard. Wichtige Aspekte rund um Artenvielfalt, Klimawandel und Biodiversität sowie der beschwerliche Weg von bedeutendem Saatgut aus Kriesengebieten wurden in einer spannend verpackten Reportage gezeigt. Im Anschluss an den Film stellte Andi Götz die sich in Gründung befindende Gartenkooperative Region Liechtenstein-Werdenberg (www.gartenkooperative.li) mit einem Kurzfilm von Simon Egger über dessen grossen Bruder "Ortoloco" in Dietikon vor.

Treff der Chancen
03.02.2015

Den diesjährigen Auftakt im Bereich Wirtschaft machte das «Treff der Chancen». Nach einer Vorstellungsrunde und einem kurzen Input zur Ökonomie des Teilens, welcher eine rege Diskussion unter den Teilnehmern über die Chancen und Gefahren auslöste, wurden drei Themen im World Café-Format weiter verfeinert: Die Qualitätssteigerung von Produkten, Pumpipumpe und Regulierung.
 
Filmisch wurde der Anlass vom Schweizer Fernsehen begleitet. Den Beitrag dazu kann man sich am nächsten Mittwoch um 22.25 Uhr in der Sendung «Kulturplatz» auf SRF 1 oder danach online anschauen.

Ausflug Winterthur und Degersheim
12.12.2014

Der Dezember-Auslug der «Zukunftswerkstatt» zeigte den Beteiligten zwei alternative Wohnformen in der Schweiz auf: Die «Giesserei Gesewo» in Winterthur kam mit einem Inserat über gemeinsames Wohnen zustande. Die Wohngenossenschaft – konfessionell und bzgl. Wertvorstellungen neutral –  pflegt ein nachhaltiges Wohnen. So leistet Jede/r 36 Stunden pro Jahr für die Gemeinschaft und das Gebäude besteht fast komplett aus Holz. Demgegenüber stellt das «Ökodorf Sennrüti» eine stärkere Wertegemeinschaft dar, z.B. mittels eines «Code of Conduct». Dazu wurde ein ehemaliges Kurhaus in Degersheim in verschieden grosse Wohnungen umgebaut.

Roland Alton (Projekt «Ethify Yourself») und Barbara Ellenberger, künstlerische Geschäftsführerin des TAK Theater Liechtenstein, zu Gast
05.11.2014

Ohne Projektor und Slides wurde aus dem letzten Vortragsabend in diesem Jahr ein spannender Diskussionsabend zum Thema Kultur und dem Wunsch nach einem zufriedenen Leben.
Roland Alton, Hochschullehrer für Kommunikation, Netzkultur und Medienethik an der FH Vorarlberg und Vorstandsmitglied der ALLMENDA Genossenschaft erzählte von seinem intermedialen Projekt «Ethify Yourself». Nach einem Wertekanon suchend, definierte er neun Werte, die für einen fairen Lebensstil stehen. Übungen für Personen, Organisationen und Betriebe, Produkte und Dienstleistungen sowie für die öffentliche Verwaltung bieten Orientierung für den Alltag. Die neun Werte sind als Vorschlag zu verstehen und können von jedem einzelnen angepasst und umbenannt werden – wichtig ist einfach, dass eine Diskussion über gemeinsame Werte angeregt wird.
Barbara Ellenberger, künstlerische Geschäftsführerin des TAK Theater Liechtenstein berichtete vom Spannungsfeld zwischen künstlerischem Qualitätsanspruch und nachhaltigem Denken. Einerseits übernimmt das TAK Theater Liechtenstein gesellschaftliche Verantwortung und hat die Ressourcenverantwortung zu einem seiner vier Kernwerte erklärt. Andererseits möchte Barbara Ellenberger nicht auf ihre künstlerische Freiheit verzichten, wenn es beispielsweise darum geht, Künstlerinnen und Künstler einzuladen. Auch wurde das Thema der Veranstaltungsdichte diskutiert. Um Ressourcen zu bündeln, ist es wichtig, Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Personen und Gruppen durchzuführen.
Eine stärkere Vernetzung von nachhaltigen Projekten war beiden Gästen wichtig. Roland Alton hat als nächstes Projekt eine Art Label für nachhaltige Projekte angedacht und Barbara Ellenberger wünscht sich, dass das TAK Foyer in Zukunft vermehrter als «öffentliche Wohnzimmer» von Aussenstehenden genutzt wird.

Workshop Community Supported Agriculture in Liechtenstein
01.11.2014

Wir haben uns zwei Tage Zeit genommen und mit 10 Interessierten im Montevuala auf Walenstadtberg die Gründung einer Community Supported Agriculture geplant. Am Samstag stand die Erarbeitung unserer Vision einer CSA in Liechtenstein sowie die Findung einer gemeinsamen Position in grundsätzlichen Fragen im Vordergrund.Am Sonntag hat uns der Landwirt Georg Frick aus Schaan besucht. Mit ihm haben wir unsere Vorstellungen abgestimmt und nächste Schritte besprochen.
 
Jetzt sind wir auf der Suche nach einem geeigneten Stück Landwirtschaftboden (0.6ha) und einer Hilfskraft mit Erfahrung im Gemüsebau.Interessierte, welche gerne gemeinsam eine CSA ab nächsten Frühling betreiben wollen, können sich gerne unter anmeldung@zukunftswerkstatt.li melden.

Ausflug Ortoloco Zürich und UANB Basel
14.10.2014

Gemeinsam haben wir einen sehr spannenden und inspirierenden Ausflug zum Thema Ernährung und Community Supported Agriculture gemacht.Am Vormittag haben wir die Gartenkooperative Ortoloco in Zürich besucht und haben einen umfangreichen Einblick in deren Arbeit und Philosophie erhalten. Nachher ging es weiter nach Basel, wo wir verschiedene Projekte des Urban Agriculture Networks Basel besucht haben. Ein städtischen Permakultur Garten, eine Einkaufskooperative, die zur CSA wurde, bis hin zum Biobistro21 waren dabei.
 
Wir möchten die gewonnen Ideen nun in Liechtenstein umsetzen und beginnen die Planung einer Community Supported Agriculture(CSA) in Liechtenstein.Wer hierzu gerne seinen Beitrag leisten möchte ist gerne eingeladen zu unserem Planungsworkshops auf Walenstadtberg am 1. und 2. Oktober 2014.
 
Weitere Infos zum Workshop findet Ihr im Veranstaltungskalender.

Thomas Moll und die Arbeitsgruppe «Bedingungsloses Grundeinkommen» der Bärenrunde zu Gast
01.10.2014

Der Leiter des KMU-Zentrums der Universität Liechtenstein, Thomas Moll, führte uns in die Angebote dieser Institution ein. Schlagworte wie «Design Thinking» und «Business Model Canvas» zeigten exemplarisch den Weg zum eigenen Unternehmen auf. Angesprochen auf Social Enterpreneurship erklärte Moll, dass seif.org ein Label anbietet, welches als Qualitätsausweis dient. Davon unabhängig werde  oft unterschätzt, wie viel von bereits existierenden Unternehmen gelernt werden kann.
 
Der Wirtschaft aus einer anderen Perspektive nähert sich die Arbeitsgruppe «Bedingungsloses Grundeinkommen» der Bärenrunde. Arbeit soll weiterhin ein individuelles Einkommen generieren. Energie, andere Ressourcen und Errungenschaften gehören hingegen allen. Deren Verwendung soll mit einer Steuer belegt werden, woraus das bedingungslose Grundeinkommen finanziert wird. Dabei steigt die Steuer langsam an, bis sich das System selbst reguliert. So nähert sich die Produktion wieder den Bedürfnissen der Menschen an.

Ausflug Dietikon
15.09.2014

Die «Zukunftswerkstatt» war unterwegs – dieses Mal nach Dietikon. Ein Spaziergang führte uns zu den Erdhäusern in der Freizeitanlage «Chrüzacher». Angestrebt wird damit nicht ein Leben unter oder in der Erde, sondern mit ihr. Ausserdem befindet sich in Dietikon das regionale Verteilzentrum von «Coop». Im Rahmen eines Gedankenaustausches erläuterte uns Josef Zettel die Nachhaltigkeitsstrategie der Supermarktkette. Aufbauend auf den drei Säulen «Sortimentsleistungen», «Ressourceneffizienz + Klimaschutz» und «Mitarbeitende + Gesellschaft» wird bis 2023 angestrebt, CO2-neutral zu werden. Dazu wurden bisher verschiedene Initiativen wie eine Patenschaft für Berggebiete, eine Kooperation mit der «Schweizer Tafel» als auch «Tischlein deck dich» und mit Biogas bzw. mit Strom betriebene Lastwagen gestartet.

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