kuska – Symposium über Entwicklungszusammenarbeit

Der Verein Kipu und der Kunstverein Schichtwechsel laden in Kooperation mit dem Liechtensteinischen Entwicklungsdienst LED, dem Verein Tellerrand und der Stiftung WIR TEILEN: Fastenopfer Liechtenstein herzlich ein zu
 
kuska – lernen helfen lernen
SYMPOSIUM ÜBER ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT
 
Das Symposium gibt Einblick in die Arbeit und Ziele der Schweizer Organisation HELVETAS sowie die Frage, wie schwierig es ist, den Anspruch auf «Hilfe zur Selbsthilfe» in der Praxis umzusetzen. Es werden mögliche Strategien für die Auswahl und Durchführung von Projekten angesprochen und Erfahrungen bei der Einmischung auf politischer Ebene thematisiert.
 
Das Symposium findet im Rahmen des Projekts «kuska – lernen helfen lernen» statt.
 
FREIER EINTRITT
Anmeldungen bis 11.11. an info@kuska.li
 
«kuska – lernen helfen lernen» ist Projekt von
Verein Kipu und Kunstverein Schichtwechel (Liechtenstein), oew – Organisation für Eine solidarische Welt (Italien), Verein Sterne auf den Strassen Boliviens e.V. (Deutschland) und Estrellas en la Calle (Bolivien)
 
UNTERSTÜTZT VON
Erasmus+ Jugend in Aktion
MariaMarina Foundation
LED Liechtensteinischer Entwicklungsdienst
 
 
15:00–15:10
LAURA HILTI, Verein Kipu und Kunstverein Schichtwechsel: Präsentation des Projekts «kuska – lernen helfen lernen»
 
Im Projekt «kuska – lernen helfen lernen» werden Materialien zur Geschichte und aktuellen Fragen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit entwickelt und auf www.kuska.li zur Verfügung gestellt. Sie richten sich an Personen, die einen Auslandseinsatz planen, Schulen und andere Interessierte. 
 
15:10–15:40
BERND STEIMANN, Koordinator Entwicklungspolitik HELVETAS Swiss Intercooperation: Warum Entwicklungspolitik? Von der Entwicklungspraxis zum politischen Engagement
 
Seit einigen Jahren mischen sich «klassische» Entwicklungs-NGOs vermehrt in politische Debatten ein. Lag der Fokus einst ausschliesslich auf der ländlichen Entwicklung vor Ort, so versuchen heute viele Organisationen, nationale und internatio­nale Politik aktiv mitzugestalten. Das macht meist Sinn, birgt aber viele neue Heraus­forderungen – und nicht selten auch Risiken.
 
15:40–16:10
RUDOLF BATLINER, Koordinator Studienprogramme, Nadel – Center for Development and Cooperation, ETH Zürich: Hilfe zur Selbsthilfe – leichter gesagt als getan
 
«Hilfe zur Selbsthilfe» überzeugt als Schlagwort. Es ist ein hehrer Anspruch, der aber in der Praxis gar nicht so einfach einzulösen ist. Wo liegt die Grenze zwischen genug und noch nicht genug? Wie merke ich, dass der andere sich nun «selber helfen» kann – also nicht mehr auf unser Hilfe an­gewiesen ist?
 
16:10–16:40 
Abschliessende Diskussionsrunde mit den Referenten
 
16:40–17:30 
Apéro 
 
 
Über die Ausstellung
 
Die Welt ist in Bewegung, angetrieben von der Vorstellung, dass es anderswo besser ist. Manche Menschen verlassen ihre Heimat 
auf der Suche nach einer Ausbildung, Arbeit oder einem besseren Leben. Andere reisen aus Interesse, Abenteuerlust oder um einen Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten. 
 
Um die Lebensbedingungen in sogenannten Entwicklungsländern zu verbessern, bewe
gen sich Menschen, Gelder und Güter durch die Welt. Wie aber funktioniert Entwicklungszusammenarbeit? Was passiert mit den 
Spenden? Konnte die weltweite Armut 
wirklich reduziert werden, wenn auch heute noch jeder neunte Mensch an Hunger leidet?
 
Die Ausstellung «kuska» ist Teil des Projekts «kuska – lernen helfen lernen». 
Sie findet im Rahmen der Ausstellung 
«Wo das Gras grüner ist» statt und ergänzt die Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler aus europäischen Kleinstaaten. 
 
Konzept und Umsetzung: Luis Hilti, Alexandra Rapeaud, Laura Hilti, Annett Höland, Anna Hilti, Patricia Bachmann, Beat Ospelt, Antonella Barone, Barbara 
Batliner, Sara Bagladi, Flurina Seger
 
www.kuska.li
www.kunstmuseum.li