News

Jede.r.isst
27.08.2016

Letzten Samstag lud die Wandeltreppe und die Zukunftswerkstatt gemeinsam zur Strassenaktion «Jede.r.isst» ein. Impressionen davon hier. Vor dem Rathaus in Feldkirch trafen sich Initiativen und Projekte zum Thema Ernährung und gesunde Nahrungsmittel, um mit verschiedenen Leuten ins Gespräch zu kommen. Das Kochkollektiv unter der Kelle von Sacha Schlegel hat ein feines Risotto gezaubert, welches an interessierte Passanten ausgegeben wurde. Das gemeinsame Mittagessen wurde genutzt um über die verschiedenen Initiativen zu informieren. Vor Ort waren unter anderem begeisterte Gärtner der Gartenkooperativen in der Region, der Verein Konsumentensolidarität sowie verschiedene Einkaufskooperativen aus Vorarlberg. Es war eine spannende Vernetzungsaktion – gemütlich, lecker, einfach schön.

Initiativencamp im Bregenzerwald
30.07.2016

Auch im Sommer waren wir aktiv. Vom 16. bis 23 Juli fand in Bolgenach bei Hittisau das erste Sommercamp statt. Im Vierländereck der Bodenseeregion sind zahlreiche Menschen aktiv – oft als Initiativen/Projekte/Vereine organisiert –, die sich für ein faires Leben für alle und eine gesunde Umwelt engagieren. Eine kunterbunte Gruppe von Menschen aus Liechtenstein und Vorarlberg haben sich im schönen Bregenzerwald getroffen um einander besser kennen zu lernen. Wir haben gemeinsam die Natur erlebt, es gemütlich gehabt, voneinander gelernt, miteinander gekocht und der Inspiration freien Lauf gelassen.  

Symbiose Gemeinschaft am «Wirkfeld im Querbeet»-Festival
09.06.2016

Am Sonntag 05.05 hat sich die Symbiose Gemeinschaft am «Wirkfeld im Querbeet»-Festival in Rankweil beteiligt. Elias moderierte zusammen mit Florian Fulterer von der «Wandeltreppe» die Veranstaltung. Am Morgen trafen sich verschiedene Initiativen aus dem Raum Vorarlberg, um sich vorzustellen und sich auszutauschen. Anschliessend wurde der Austausch für die Festivalbesucher geöffnet. Ca. 60 Personen diskutierten an 12 Tischen im «World Café»-Stil. Nach jedem Gang wurde dabei der Tisch gewechselt. Die Fragen «Was schätzt du am Alpenrheintal?», «Was können wir tun, damit unser Lebensraum noch weiter aufblüht?» und «Was benötige ich, damit ich weiter aufblühen kann?» gaben dem gemeinsamen Mittagessen zusätzliche Würze. Anschliessend gab es während einer Stunde die Möglichkeit, sich in einem Thema, das von den Teilnehmern vorgeschlagen wurde, zu vertiefen. Von alternativen Wohnformen, einer Talente-Tauschbörse, der Frage «Gibt es gute Grenzen?» über die Radlobby bis hin zu gemeinsamen Arbeitstagen für die Initiativen war alles dabei. 

Vereinsübergreifendes Treffen Mai 2016
12.05.2016

Wieder mal ein spannender Abend mit vielen Inputs aus der Region. Die nächsten Wochen halten einige spannende Veranstaltungen bereit und es entstehen schon wieder neue Kooperationen und Möglichkeiten. Das Protokoll zur Sitzung findet man anbei. Das nächste Treffen findet im Juli beim Sommercamp statt. Weitere Infos folgen...

Ein Stipendium für soziale InnovatorInnen in Liechtenstein?
18.04.2016

Derzeit gehen die Vereine Benefactum und Symbiose gemeinsam der Frage nach, ob in Liechtenstein Potenzial für die Einführung eines Sitpendiums für soziale InnovatorInnen besteht.
Als Gesellschaft müssen wir uns auf kommende Veränderungen ausrichten und entsprechende Konzepte und Projekte entwickeln, um für die Herausforderungen gewappnet zu sein. Gesellschaftlichen Innovatoren und Innovatorinnen kommt dabei eine besondere Rolle zu, denn diese beschäftigen sich bereits heute mit den Lösungen der Probleme von morgen. Allerdings tun sie dies bisher weitestgehend ehrenamtlich und dadurch nicht in dem Ausmass, wie es nötig wäre. Hier soll das Stipendium ansetzen und es InnovatorInnen für eine bestimmte Zeit erlauben sich dieser Aufgabe vollumfänglich zu  widmen – zum Wohle der Gesellschaft.
 
Mit dem Ausfüllen der ca. 5 minütigen Umfrage  leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Abklärung dieser potentiellen Förderung. Die Umfrage endet am 15.5.2016.
Wir bedanken uns schon jetzt bei allen Teilnehmenden und freuen uns nach erfolgter Auswertung über die Ergebnisse  zu informieren.
 
Hier geht es zur Umfrage.

Hol- und Bring-Nachmittage im Küefer Martis Huus in Ruggell
03.04.2016

Wir können auf sehr erfolgreiche Hol- und Bring- Nachmittage zurückblicken. Erfolgreich, da sehr viele Gegenstände gebracht wurden und die meisten davon neue Besitzer gefunden haben. Es war auch erfolgreich, da die Leute so nett waren und die Stimmung so gut war. Einige überraschende Gegenstände waren: eine Handorgel, ein Gartenteich, ein lebensgrosser Masupilami und zwei komplette Golfausrüstungen.
 
Ein grosses Dankeschön für die tolle Zusammenarbeit geht an das Team des Küefer Martis Huus und die Gemeinde Ruggell. Es wurde mehrmals gefragt, wann der nächste Anlass stattfinden wird. Ist eine neue Tradition geboren? Wir halten euch auf dem Laufenden. 

Symbiose goes international
10.03.2016

Im Rahmen vom Projekt „Entrepreneurship in the Emerging Paradigm“ waren Elias und Michaela in Bad Blumau (Österreich). Der rege und konstruktive Austausch mit 8 Partnerorganisationen über nachhaltiges wirtschaften und neue Organisationspraktiken hat uns geholfen den Online Werkzeugkasten und die Lerngemeinschaft weiter aufzubauen. Heute bis Sonntag werden wir zudem an der „International Convention of Environmental Laureates“ in Freiburg vertreten sein. Wir freuen uns bereits drauf, neu inspiriert zu werden und Erkenntnisse in unsere Projekte einfliessen zu lassen.

Repair Café Februar
27.02.2016

Es war wieder super! Total waren 20 Experten und Expertinnen im Einsatz und es hat 43 Reparaturen gegeben. Darüber hinaus hat es viele glückliche Gesichter gegeben. Am 21. Mai gibt es wieder ein Repair Café.

Vereinsübergreifendes Treffen Februar
18.02.2016

Es war wieder ein gemütlicher und informativer Abend mit euch! Danke vielmals an alle Mit-Macher und TeilnehmerInnen. Hier eine kleine Zusammenfassung mit vielen Verlinkungen. Hoffentlich macht es die Vernetzung noch einfacher. 

"Natürlich gebildet" Wochenende - Schön war's!
13.12.2015

Am Samstag 12.12 und Sonntag 13.12 fand im Haus Gutenberg ein inspirierendes Bildungswochende statt. Organisiert wurde dieser Anlass von Elias Kindle (Zukunftswerkstatt Liechtenstein) und Andrea Näscher (Verein KLEE – Freiraum für Bildung).
Leander Bechtold führte zu Beginn in die Laising - Methode (Lais - die Spur) des natürlichen Lernens ein und beschrieb seine Erfahrungen damit. Wichtige Merkmale sind: Nachforschen, sofortiges Umsetzen, Raum geben, Fehlerfreudigkeit, Lebenslanges Lernen und natürliche Abläufe.
 
Schulhund, Waldschule und Freiräume
Petra Dünser berichtete über ihre Erfahrungen mit dem angehenden Schulhund „Olivia“ an der Realschule Schaan, die durchwegs positiv sind. Anschliessend informierte die Schulleiterin Regula Sturzenegger über die „Spezialitäten“ an der  Primarschule Unterhaus in Grabs. Sie betonte, dass der bestehende Lehrplan durchaus Spielraum biete und ermunterte dazu, die Grenzen bis zum „Es-geht-nicht-mehr“ auszuloten.  Eva Helg von der Waldschule St. Gallen erzählte anschliessend, wie die Kinder von der Spielgruppe bis hin zur 2.Klasse ausschliesslich  im Wald lernen. Sabine Starz von der Freien Schule Lindau berichtete dann noch von ihrer Schule ohne Noten, von Freiarbeit und von der Wichtigkeit eines wertfreien, kreativen Angebotes in der Schule. Unter dem Motto „In Vielfalt wachsen“ erfahren sich Kinder hier auch über Theater, Zirkus, einem Malatelier und dem wertfreien Malen nach Arno Stern Zum Abschluss berichtete Schulleiterin Carolin Meier von der Oberschule in Eschen. Nicht die Noten stehen hier im Vordergrund, sondern die gelebten Beziehungen. Wertschätzung und Individualität sind hier keine Schlagwörter, sondern gelebte Werte. Was gut gelungen ist wird gelobt und ausgezeichnet. Hier wird vor allem auch  ausserhalb der Schule viel „gelernt“ für`s Leben.
 
Statt Schulbuchwissen zu pauken lernen, zusammen zu leben
Am Nachmittag stellte Margret Rasfeld, Autorin, Mitbegründerin der Initiative „Schule im Aufbruch“ und Schulleiterin die Evangelische Schule in Berlin vor. An dieser mit vielen Preisen ausgezeichneten Schule gibt es neben Projekten und Werkstätten auch die Schulfächer „Verantwortung“ und „Herausforderung“. Individuelle Potenzialentfaltung ist hier für alle möglich. Eine Haltung des Vertrauens, ohne Angst vor Fehlern oder Noten, wertschätzende Leistungsrückmeldung, Logbuchlernen, freie Wahl des Prüfungstermins, Tutorgespräche und Lernen durch Handeln, sind neben einer gelebten Demokratie das Grundgerüst, auf dem diese Schule aufbaut.
 
Film und Familienbrunch am Sonntag
Am Sonntag zeigte die Zukunftswerkstatt den Film „Schools of Trust“. Die Schulen von morgen gibt es bereits, sie gründen auf die Erkenntnisse der Hirnforschung, auf die Reformpädagogen und auf Studien, wie Kinder mit Freude und Begeisterung lernen. Die Teilnehmer trafen sich anschliessend zu einem ausgiebigen Brunch im Stobacafé in Balzers, wo sich rege Diskussionen um die Schulen der Zukunft entfalteten.
 
Es war ein gelungenes Wochenende mit begeisterten Zuhörern jeden Alters und Vortragenden aus fünf Ländern, die interessante Impulse rund um Lernen, Potenzialentfaltung und neue Schulmodelle einbringen konnten.
 
(Autorin: Andrea Näscher)

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